Berichte, Geschichten, Interessantes

 

 

 

Stammtischmitglied Jörg S. berichtet aus dem Urlaub:

Diese Gaststätte war für Jörg ein Traum und erinnerte an alte Zeiten. Im Fundus war alles vertreten,

nur eine Aalharke fehlt dem Wirt.

Wer solch ein Teil noch auf dem Boden hat, der sollte sich unbedingt melden!

 

 


 

Auswertung Malwettbewerb

 

"Wir malen einen Fisch" - gemeinsam mit dem Fischhaus im Alberthafen

(Heimathafen des Stammtisches) möchten wir uns bei allen kleinen Gästen

für die Bilder bedanken. Alle Bilder sind toll geworden,aber nur einer kann

gewinnen.

Den Gutschein vom Fischhaus hat Marius gewonnen:

Aber auch all die anderen Bilder sind super geworden und wir Fischer

konnten uns nur schwer entscheiden:

Julia K. aus Dresden

 

 


 

Für Freunde des 26 Meter Kutters

Über Erlebnisfahrten und Tagesausflüge bitte unter www.seefuchs.de nachschauen.

 

 

Für die Veröffentlichung dieser beiden Fotos liegt eine Genehmigung des Fotografen vor.

Kontakt zum Fotografen unter:   kontakt@karstenbartel-foto.de   /   www.karstenbartel-Foto.de möglich

 


 

von einem Mitglied des Warener Stammtisches erreichte uns dieser Bericht:

 

Hallo liebe Dresdner Hofis.
Hallo Mathias

Heute möchte ich mich an Eure Homepage wenden und ein paar Eindrücke von 
meinem Rügenurlaub schildern.

Wie ich auf Eurer Seite lesen konnte, habt Ihr ja ein rühriges Ehrenmitglied 
in Thiessow. Ich meine Kapitän Frank Sakuth. Als ich den Beitrag bei Euch las, 
dass er in der Feriensaison eine Knotenschule in Göhren auf Rügen durchführt, 
reifte in mir der Entschluss ihn dabei zu besuchen. 
Doch es kam anders: Ein Anruf bei Kapitän Sakuth endete damit, dass ich ihn in 
seinem Häuschen in Thiessow / OT Klein Zicker besuchen konnte. 
Meine Frau, Tochter und Enkel gingen an den Strand und ich ging zum 
"Seemannischen Fachgespräch", wenn ich es mal so nennen darf. 
Es war sehr interessant, den Werdegang eines Fischers zum Kapitän im Fährdienst 
der Deutschen Reichsbahn aus berufenen Munde zu erfahren.
Zum persönlichem Höhepunkt wurde für mich, dass er mir sein Buch "Sohn der 
sieben Weltmeere" überreichte und mit einer persönlichen Widmung versah.
Auf alle Fälle konnte ich aus dem Buch noch vieles erfahren, was in den ca. 2 
Stunden unseres Gespräches nicht erörtert werden konnte. 
Fazit für mich: Ein erfahrener Seemann mit profunden Wissen, ohne jeden 
Dünkel. Haltet Ihn Euch als Ehrenmitglied im "Hiev Up - Stammtisch" schön warm.
Achso ehe ich es vergesse, zum Schluss fragte ich Frank ( so darf ich ihn 
nennen) ob es auf den Eisenbahnfähren auch Reichsbahndienstgrade gab. 
Antwort: Selbstverständlich, er hat es bis zum Reichsbahnrat gebracht.
Wieder hatte ich was dazu gelernt. Zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto, was 
ich versuche mit anzuhängen. Es zeigt Frank Sakuth und Hans-Joachim Franz vom 
Warener Stammtisch, beim Überreichen unseres Stammtischaufklebers. 
So liebe Dresdner, dass waren mal ein paar Eindrücke von mir, die ich Euch 
mitteilen wollte, Übrigens überall in Sassnitz prangte Euer 
Stammtischaufkleber von "Hiev Up" ob im Fischereimuseum oder auf "MS Kalinin" 
oder bei Gert Erler auf der SAS "Sternhai" -  Ihr seid ein ruhiges Völkchen.

Und ich freue mich schon auf das Stammtischtreffen 2012 bei Euch.

Es grüßt mit dem alten Weckruf der Hochseefischer

"Hei geit"

Hans-Joachim Franz (Odysseus)
Mitglied im Warener Hochseefischerstammtisch

h-j franz + kpt f sakruth

 


 

Sächsische Zeitung vom 03.09.2011:

 


 

Der Ostseeanzeiger berichtete:

 

Zum Sassnitzer Fischerei - und Hafenmuseum zählt auch der letzte im Original erhaltene 26 Meter-Fischkutter "Havel"

des einstigen Fischkombinates Sassnitz.

 In regelmäßigen Abständen muss das Schiff unter Wasser untersucht werden, was mit nicht unerheblichen Kosten

verbunden ist.

Auch 2011 hat die "Bautaucherei und Bergungsbetrieb Barth GmbH" (www.bb-barth.de) diese Untersuchung durchgeführt

und auf die Erstattung der Kosten verzichtet

 

 

Auch vom Stammtisch ehemaliger Hochseefischer Dresden ein Dankeschön für diese "Spende".

 

Museumsschiff Kutter "HAVEL"

 


 

 

Auch diese beiden Beiträge wurden von Frank S. eingeschickt-Danke!

 

 

Diesen Artikel habe ich am 26.11.12 in der Ostseezeitung gesehen - Flensburg lässt grüße

 


 

 

Frank S. fand diese Fotos

 


Das Meer ist nicht groß genug...

 

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Kapitän Frank S. schickte uns diese Meldungen der OZ

 


 

Die letzte Fahrt der "Georg Büchner"

 

 

Nach langem Hin und Her (Kpt. Horst Seffner berichtete) fiel vor kurzem die entgültige Entscheidung

über die Zukunft der "Georg Büchner"  -  verkauft zur Verschrottung nach Klaipeda in Litauen !!!

Am Dienstagmorgen (27.05.) wurden die letzten Leinen gelöst und der polnische Schlepper "Ajaks"

zog das 154 m lange Schiff, einst ein Wahrzeichen der Hansestadt, in Richtung Ostsee.

Mit einer Geschwindigkeit von wenigen Knoten ging es dann ostwärts Richtung Klaipeda.

Angekommen ist der Schleppverband dort allerdings nie !

 

Am Donnerstagabend, gegen 19:00 Uhr kontaktierte der Schlepper

wegen auftretender Probleme die polnische Küstenwache.

Um 19:53 Uhr wurde die Schleppverbindung getrennt und um 20:56 Uhr

versank die "Georg Büchner" in der Ostsee vor Danzig.

Obwohl im Vorfeld berichtet wurde, das Lebenmittel und andere Materialien

für eine Überführungs- Besatzung an Bord gebracht wurden,

sollen zum Zeitpunkt des Untergangs keine Personen an Bord gewesen sein.

Der Schlepper umkreiste die Untergangsstelle mehrmals und

lief dann am späten Abend in Danzig ein.

 

 

die polnischen Behörden haben entsprechende Ermittlungen angekündigt und das hydrographische Büro

der polnischen Marine hat ein offizielles Dokument veröffentlicht, worin über ein gesunkenes Hindernis in

unbekannter Tiefe an der oben gezeigten Position hingewiesen wird.

durch Klicken auf das obere oder untere Bild findet man weitere Photos der "Georg"

 

 

da liegt sie nun - auf dem Grund der Ostsee


 

Ostsee - Zeitung vom 12.06.2013

 

  Eine Fischkiste für Sachsens Seeleute.

 

    Sassnitz – Sie hat einen weiten Weg hinter sich, erst auf den Weltmeeren,

    später auf dem Landweg: eine schwarze Fischkiste.

    Sie wurde im Jahr 2012 bei Baggerarbeiten im Sassnitzer Hafen gehoben

    und ist jetzt im DDR – Museum Dresden in Radebeul zu sehen.

    Ein kleiner Zettel erinnert dort daran, dass die Fischindustrie der DDR

    in den 70ger Jahren von Holz- auf Plastekisten umgerüstet hat.

    „Die schwarzen Kisten waren zwar leichter, aber bei Sturm konnten sie

    im Laderaum auch leichter verrutschen“, steht auf einem Zettel in der Kiste.

    Darauf ist auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter des Fischerei- und

    Hafenmuseums Sassnitz zu lesen – für das „Organisieren“ der beiden Kistenbügel.

    Das Sassnitzer Museum hat übrigens fachlich bei der Ausstattung des Raumes

    geholfen und engen Kontakt zum Dresdner Stammtisch ehemaliger Hochseefischer “HievUp“.

   Und wer hat diesen Verein erfunden ? Ein ehemaliger Sassnitzer Hochseefischer hatte die Idee,

    die einstigen Kollegen der Fischkombinate Rostock und Sassnitz an einen Tisch zu bringen.

  Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden: Am 23. Januar 2009 wurde schließlich im Fischhaus Alberthafen,

   dem alten Dresdner Fischkontor, der erste Stammtisch dieser Art ins Leben gerufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Ostsee - Zeitung vom 13.06.2013

  Der Museums- Kutter „Havel“

 

50 Kutter umfasste die Serie der 26 Meter langen Fischereifahrzeuge,

die bis 1990 im ehemaligen VEB Fischfang Sassnitz zum Einsatz kamen.

Die „Havel“ ist genau 26,45 Meter lang, hat eine Breite von 6,70 Metern

und einen Tiefgang von 3,60 Metern. Die Besatzung bestand aus 7 Mann.

45 Tonnen Fisch konnte der Kutter an Bord nehmen.

Die „Havel“ wurde 1956 auf der Volkswerft Stralsund gebaut und 1957 in Dienst gestellt.

Als SAS 274 war sie bis 1990 in der Ost- und Nordsee als Seitenfänger

mit Schleppnetzen im Einsatz.

Die Besatzung war in zwei Zweimann- und einer Viermannkammer untergebracht.

Einsatzdauer: 18 Tage, Aktionsradius 3500 Seemeilen.

 

 

 

Photo: Th. Kluegel                                                                              weitere Photos der "Havel" durch Anklicken des Bildes

 

 

     Ostsee - Zeitung vom 13.06.2013

 

           Kein Land in Sicht für die „Havel“

       Museumskutter dümpelt weiter an der Pier. Geld für das Trockendock fehlt.

 

      Sassnitz – Daumen und Zeigefinger des Froschmanns bildeten nach dem Kontrolltauchgang ein O.

     Der Rumpf der Havel ist ok. Der Museumskutter ist das größte und spektakulärste Ausstellungsstück

     des Fischerei- und Hafenmuseums Sassnitz und liegt am Kai schräg gegenüber vom Museum.

    Wie lange noch, ist ungewiss. Es gibt zwar Ideen, den Kutter aus dem Wasser zu holen, um ihn

    als „Eingangstor“ zum Museum zu nutzen, doch für diese Variante stoßen sowohl der Verein als auch

    die Hafenbetriebs- und Entwicklungsgesellschaft, die das Museum im Auftrag der Heimatstiftung

    Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum betreibt, an ihre finanziellen Grenzen.

    Darüber informierte Vereinsvorsitzender Andreas Pfaffe am Dienstagabend die Vereinsmitglieder

    des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Soziales. „Die Schwimmfähigkeit des Kutters zu erhalten,

    kostet immense Summen“, legte er den Ausschussmitgliedern in der Fortsetzung der 3. öffentlichen Sitzung

    zu diesem Thema vor. Auch für größere Reparaturen sei in diesem Jahr kein Geld vorgesehen.

    Dazu kommt, das ein über mehrere Jahre andauernder Versuch, über den europäischen Fischereifond Geld einzuwerben,

    fehl geschlagen ist. Wenn kein Geld für diese Variante da sei, müsse der Kutter wegen der Sicherheit an Land geholt werden.

    Doch umsonst sei auch das nicht zu haben.

    „Letzten Endes“, so Pfaffe, „kann nur die Stadt entscheiden, wie es weiter geht.“ Denn die Einnahmen durch Eintrittsgelder

    reichen bei Weitem nicht aus für den Kran, die Statik und die gesamte Umsetzung des Konzepts, den Kutter an Land zu holen

    und in die gesamte Ausstellung einzubinden.

   Der Verein werde aber auch einen erneuten Versuch starten, um an etwa 300 000 Euro aus dem europäischen Fischereifond zu kommen.

   Zum 20- jährigen Bestehen des Vördervereins soll eine große Spendenaktion unter dem Motte „Helft der Havel“ gestartet werden.

  „Dazu konnten wir schon Hubert Ellers von der Sassnitzer Störtebecker- Apotheke mit ins Boot holen“, so Vereinsvorsitzender, Ehren- und Stiftungsratmitglied Pfaffe.

  „Wenn der Stiftungsrat eine Entscheidung getroffen hat, entweder für die Wasser- oder Landvariante, dann lassen wir Flyer drucken und bitten die Rüganer und allen,

  denen dieser historischer Kutter am Herzen liegt, um Hilfe.“

  Der Museumskutter „Havel“ schaukelt sanft an der Kaimauer auf und ab. „Hoffentlich endet er nicht wie die Georg Büchner“, sagt leise ein alter Sassnitzer Fischer.

 

Diese  Beiträge aus der Ostseezeitung vom 12./13.6.13 schickte uns Frank S. von der Insel Rügen.

Es wäre sehr schade,wenn der Kutter in der Schrottpresse landen würde.

 

Photo: Th. Kluegel

 


 

Maritime Gedanken

 

Und wieder einmal erreichen uns keine besonders guten Nachrichten von der Küste. Unverständlich ist oft, wie die Verantwortlichen (nicht alle)

in unseren Hafenstädten mit den maritimen Traditionen umgehen. Nehmen wir doch zum Beispiel mal die Hansestadt Rostock:

Nach jahrelangem Tauziehen liegt das Traditionschiff, vor nicht langer Zeit aufwendig überholt, an einem verlassenen Pier in Schmarl,

am Rande einer genau so verlassenen Gartenbauaustellung und fristet mit relativ wenigen Besuchern ihr maritimes Dasein (wie lange noch, ist fraglich).

Als zentraler Besuchermagnet, mit weiteren maritimen Zeitzeugen, war im Stadthafen leider kein Platz vorgesehen.

Als Nächstes traf es dann die „Georg Büchner“: "Vielen „Entscheidungsträgern“ der Hansestadt war sie schon lange ein Dorn im Auge,

blockierte sie doch jedes Jahr zur Hanse- Sail viele einträgliche Liegeplätze des Stadthafen.

Nach langem Hin und Her ging es auf einmal ziemlich schnell: Museumsstatus aufgehoben, verkauft und ab zur Verschrottung – Hauptsache weg !

Und nicht einmal das hat geklappt. Der als seetüchtig deklarierte „Pott“ versank bei herrlichstem Wetter innerhalb kürzester Zeit in den Fluten der Ostsee.

Sollte uns das nicht zu denken geben? Stellt sich doch daraufhin die Frage, in welchen „Fluten“ der einstmals

größte deutsche Eisbrecher, die „Stephan Jansen“ bald versinken wird.

 

Auch wenn uns das schon betroffen macht, ist unser Augenmerk, als ehemaliger Hochseefischer, doch eher auf unsere früheren Fischereischiffe gerichtet:

Wenn auch Anfangs viele bedauerten, dass die „Gera“, als letzter deutscher Seitentrawler,

ihren letzten Liegeplatz in Bremerhaven gefunden hat, können wir doch aus jetziger Sicht  mit dieser Entscheidung gut leben.

Ist doch dieses historisch einmalige Schiff dort bestens aufgehoben und in guten Händen – nicht auszudenken, was in heutigen Tagen mit der „Gera“ in Rostock passieren würde.

Wie sieht es mit der „Stubnitz“ aus? Einst ein Sassnitzer, später ein Rostocker Fischereischiff, wurde versucht, durch den Umbau zum Kunst- und Kulturschiff

für den Erhalt des Schiffes zu sorgen. Nach ihren verschiedenen Fahrten zu den Ostsee- Anliegern oder nach Holland oder Frankreich,

kehrte die „Stubnitz“ regelmäßig in ihren Heimathafen Rostock zurück. Doch dies ist schon lange nicht mehr so:

Nach fast einjährigem Aufenthalt im Londoner Stadthafen wechselte das Schiff vor kurzem nach Dunkerque in Nordfrankreich.

Eine Rückkehr nach Rostock steht wohl sobald nicht auf der Reiseliste. Stellt sich wieder einmal die Frage, wem denn dieses maritime Gut die „Aussicht“ versperrt.

 

Reisen wir in Gedanken weiter nach Sassnitz – auch von hier erreichen uns keine guten Nachrichten:

Waren wir uns doch sicher, dass mit der „Havel“ wenigstens ein 26,5 m – Kutter im Original erhalten bleibt, sieht die Zukunft für dieses Museumsschiff auch nicht sehr rosig aus.

Hier schlägt wohl der Deutsche mit seiner notorischen Gründlichkeit und Verwaltungsbesessenheit richtig zu.

Da haben wir zum einen das Fischerei- und Hafenmuseum – dazu benötigen wir natürlich einen Verein um alles zum Laufen zu bringen.

Und um allem gerecht zu werden thront über allen die Hafenbetriebs- und Entwicklungsgesellschaft um das Ganze zu betreiben.

Doch damit nicht genug, man möge mir meinen Sarkasmus verzeihen, zur Sicherheit haben wir noch eine Heimatstiftung ins Leben gerufen – um so mehr, um so besser.

Nun haben wir das erste Problem: nicht genügend Leute, die sich für diese Belange arrangieren.

So verwundert es nicht, das der Vereinsvorsitzende gleichzeitig auch Ehrenmitglied und Stiftungsratmitglied ist.

Ich hoffe mal, das er Rentner ist und keinen Job mehr braucht, sonst könnt die Zeit knapp werden.

Bleibt weiterhin noch das finanzielle Problem: Auf 300 000 Euro von der EU zu hoffen - ich glaube diesen Zahn kann man sich ziehen lassen,

die sind doch eher damit beschäftigt, den Krümmungsradius von Gurken gesetzlich festzulegen als sich um einen alten Fischkutter im (Nord-)Osten zu kümmern.

Ich würde ja nun spontan zu einer Spenden- Aktion aufrufen – nach reichlicher Überlegung, vielleicht keine so gute Idee:

Wer sollte denn das Geld bekommen? Das Museum, der Verein, die Stiftung oder die Gesellschaft ???

Und wie wir alle wissen, auch Spenden müssen verwaltet werden. Sollte also aus irgendeinem, mir bis jetzt nicht vorstellbaren Grund,

das Projekt in die Hose gehen, dann versinkt der Kutter in den Fluten und mit ihm leider auch die Kohle – wegverwaltet sozusagen.

Praktische Hilfe wäre hier von Nutzen, das ist sicher leicht gesagt und schwer umzusetzen – aber der Versuch sollte es wert sein.

Sollte der Rat also zu einer Entscheidung kommen

– ich kenne da zufällig ein Werbestudio, das sich bereit erklären würde, z.B. 5000 Flyer zu drucken und zu spenden.

 

Sorry, Leute, ist ein bisschen mehr geworden als gedacht – so sind die Gedanken nun mal.

 

Zum Schluß noch der obligatorische Satz: Die hier geäußerten Gedanken, stellen meine persönliche Meinung dar

und widerspiegeln nicht den Standpunkt des Dresdner Stammtisches,

auch wenn ich glaube, das Einige bestimmt diese Meinung teilen.

 

freundlichst   Rico Günther

 

 


 

 

Fisch auf jeden Tisch !

 

 


 

 

 

 

 

 


 

Beim maritimen Stöbern im Internet bin ich mal wieder über einen interessanten Beitrag

aus der Hansestadt Rostock gestolpert und möchte Euch diesen nicht vorenthalten:

 

Nach dem "Entsorgen" der "Georg Büchner" (wir haben berichtet), ist es in Rostock doch

tatsächlich gelungen, rechtzeitig vor der Hanse- Sail, den ehemalligen Eisbrecher "Stephan Jantzen"

aus dem Stadthafen verschwinden zu lassen. Verbracht an einen abgelegenen Liegeplatz im

Überseehafen wartet dieses historische Schiff nun auf sein ungewisses Schicksal:

 

Der Beitrag steht leider nicht mehr zur Verfügung !

 

Ich erlaube mir, aus dem Schlußwort zu zitieren:

 

In Rostock lag mal ein Schiff,

das liegt jetzt auf dem Meeresgrund.

dann lag hier noch ein Schiff,

das hat man dann weg gebracht.

Und dann gab es noch ein Schiff,

das treibt sich in der Weltgeschichte herum

damit es existieren kann.

Und wenn Ihnen ein Segelschiff entgegenkommt,

dann ist es die "Santa Babara Anna" - aber

man weiß auch nicht, wie lange die noch im Stadthafen liegt.

 

So berichtete ein Rostocker Kapitän eines Ausflugsdampfers

seine erstaunten Gästen.

 

Rico Günther

 


Diesen offenen Brief von unserem Stammtischmitglied Harry Baumert

an Kpt. Horst Seffner möchten wir Euch nicht vorenthalten:

 

Hallo Horst Seffner,

wie hab ich mich gefreut, als ich beim Dresdner Stammtisch der Hochseefischer

auch Deinen Namen hörte (ich sag jetzt einfach mal Du, wie wir alle untereinander).

Ich bin der Harry Baumert, ehemaliger Vollmatrose des Fischereiforschungsschiffes "Ernst Haeckel"

unter Kapitän Eberhard Stassewski. Und Dich werde ich auch niemals vergessen,

denn Deinem Engagement in Mocambique 1979 ist es zu verdanken, dass unser Kaptein und ich

damals heil aus diesem so arg gebeuteltem Land wieder nach Hause kamen. Unser "Alter" hatte

eine angina pectoris und ich eine nicht all zu ernste Verletzung am Arm, die mir

trotzdem langwierige Schwierigkeiten bereitete. Mein Kreislauf ging in den Keller,

ich nahm jeden Tag bis zu einem Kilo ab. Ich möchte auch heute gar nicht weiter rechnen,

wie lange das noch hätte gehen können. Unser "Seffi" kümmerte sich zunächst um unseren Flug

von Beira nach Maputo, dort um zumutbare Hotelzimmer und Handgeld für die Verpflegung.

Der Hotelfraß war wirklich ungenießbar. Und irgend wann gab es dann auch einen Flug in die Heimat.

Die Interflug hatte ihren ursprünglich angesetzten 12. April für die Linieneröffnung auf Grund

der politischen Unruhen im Lande auf unbekannt verschoben. Allein mein Heimflug und die Erlebnisse

dabei würden nacherzählt eine kleine Abenteuerbroschüre füllen. Aber ich bin gesund geworden

und 1982 wieder runter gefahren. Es sollte aber die unwiederbringlich letzte Reise für unsere

geliebte  "Haeckel" werden. Heute, nach beinahe 33 Jahren, habe ich nun endlich Gelegenheit,

Dir einmal Danke dafür zu sagen, dass Du mir damals so zu sagen "den Arsch gerettet hast".

Ich habe diese Geschichte schon so oft, so vielen Menschen erzählt, dass sie mit Sicherheit

nicht so bald vergessen werden wird!

Du warst für uns wirklich ein guter, ein ganz wichtiger Mann da unten, lieber Horst!

Ich habe mal in meinen Erinnerungsfotos geschmökert und ein hübsches Foto von Dir,

unserem Kapitän und mir beim Gespräch im Hotelgarten in Maputo gefunden. Erinnerst Du Dich noch daran?

Es war ein Scheißgefühl, dort fest zu sitzen und der allgemeinen Situation so gnadenlos

ausgeliefert zu sein. Aber Du hast uns täglich neuen Mut gemacht und wir fühlten uns

bei Dir in guten Händen. Leider hatte mein Freund und Kammerkollege Franko Hartung drei Jahre

später nicht so viel Glück wie wir. Auch er erkrankte in mocambiquanischen Gewässern und Niemand

erkannte, wie schwer. Als er am 7. Februar 1982 mit der ausgetauschten Besatzung endlich nach Hause

fliegen konnte, hatte er noch gut zwei Monate zu leben. Der arme Kerl starb in der Heimat mit gerade

mal 23 Jahren. Ja, manchmal war es richtig hart! Aber es war eine gute, wichtige und für mich persönlich

meine beste Zeit, beruflich zumindest. Privat habe ich mein Glück erst zehn Jahre später gefunden.

Ohne die Seefahrt! Als Fischer hätte ich meine tolle Frau niemals bekommen können!

Ich hoffe, lieber Horst, Dir geht es noch lange gut und ich würde mich über ein paar Zeilen von Dir sehr freuen!

Mit besten Grüßen aus dem Meißener Land

Harry Baumert

 

 

 


 

 


 

 

Als ich letztens den ehemaligen Hochseefischer Wolfgang G. in Halle besuchte,musste ich feststellen

dass er wieder im Keller "gewerkelt"  und sich "seine" Flotte vergrössert hatte.

 

Frosttrawler

 

KTS

 

24 Meter Kutter


 


Diese Karikatur fand ich in der Sächs.Zeitung zum Thema Handy usw. - nicht schlecht !!!


 

Nachruf

 

 

Unser Ehrenmitglied, Kapitän Horst Dieter Seffner

ist am 13.05.2014 nach schwerer Krankheit verstorben.

Sowohl als Steuermann und Kapitän als auch als Leiter

unserer Auslandsstützpunkte in Cuba und Mosambique

ist er vielen ehemaligen Hochseefischern noch aus

ihrer aktiven Fahrenszeit bekannt.

Nach der Schließung der ostdeutschen Fischereibetriebe

angagierte er sich, als einer der Ersten, in der

Traditionsarbeit und beim Erhalt unserer Geschichte.

Mit seinen "Hochseefischer - Nachrichten" hielt er alle

Ehemaligen stets auf dem Laufenden. Er suchte einen engen

Kontakt zu allen Stammtischen und berichtete umfangreich

über unsere Aktivitäten.

 

Nun bleibt uns nur noch, nach alter Seemannsart, ihm zuzurufen:

"Fahr Wohl, auf Deiner letzten Reise - Kapitän."

wir werden Dein Andenken in Ehren halten.

 

die Kammeradin und Kameraden des

1. Dresdner Stammtisches ehemaliger Hochseefischer.

 


 


Gelesen in der Sächsischen Zeitung

 

#

                       Frank S. schickte uns diesen interessanten Zeitungsartikel.

 


 

diesen Zeitungsausschnitt der OZ vom 05.11.2014

schickte unser Stammtischmitglied Jens aus Stralsund:

 

Greenpeace prangert Rostocker Trawler an

 

Umweltschützer veröffentlichen Liste

der weltweit 20 größten "Monsterschiffe".

 

 

auch auf der Liste: ROS 785 "Helen Marie":

 

Unser Ehrenmitglied Kpt. Günther Kröger veröffentlichte dazu auf seiner HP

einen eigenen Beitrag, den wir Euch nicht vorenthalten möchten:

 

Greenpeace attackiert die Hochseefischer,

eine der heftigsten Angriffe.

Fischereischiffe der heutigen Generation sollen nicht mehr fischen.

Günther Kröger

 

Was möchte Herr Thilo Maack denn nun eigentlich, was beabsichtigt Greenpeace?

Für mich ist ihre Absicht klar und eindeutig, sie wollen, dass die Hochseefischerei endgültig

eingestellt wird. Was von der Hochseefischerei und vor allem der deutschen Hochseefischerei

noch übrig ist, wollen sie von den Meeren verdammen. Diese sogenannten 20 Monsterschiffe,

so die globale Aussage, fischen alles weg, zerstören die Fischbestände, wo auch immer in welchen Gebieten.

Vernichten mit ihrer Fischerei riesige Mengen Beifang, den sie ins Meer zurückwerfen.

Sie fischen die Küstengewässer leer.

Man kann annehmen, diese Leute sind besessen von der Idee, alles was mit Netzen Fischerei betreibt

zu verbieten. Es wäre ihnen sicherlich angenehm, wenn nur noch mit der Angel gefischt würde,

ich meine die Angeln, die Sie und ich im Keller stehen haben.

Wenn ich mich mit den Forderungen zur Hochseefischerei von Greenpeace befasse, komme ich zu dem Schluss,

diesen Leuten fehlt der Sachverstand und ein gesundes Denkvermögen.

Es wäre notwendig, wenn sich diese Herren einmal mit den wissenschaftlichen Unterlagen befassen,

die als Grundlage für die Festlegungen der Quoten und Empfehlungen dienen.

Von den Regierungen der Länder werden diese Quoten tiefgründig analysiert,

bevor die Reedereien über diese verfügen können. Fischen sie in Gewässer von Küstenstaaten diese Quoten ab,

dann stehen sie unter ständiger Beobachtung, werden ständig bezüglich der Einhaltung kontrolliert,

müssen täglich über ihre Fischerei berichten. Fischen sie in internationalen Gewässern ist es nicht anders.

 

Ich habe mich in der letzten Zeit mit der Hochseefischerei in unseren Zeiten, aber auch intensiv mit der

heutigen Fischerei beschäftigt, da ich zur Zeit an einem Buch über die Fischereikapitäne

der deutschen Hochseefischerei nach 1945 arbeite.

Daher traue ich mir zu, den heutigen Kapitänen zu bestätigen, dass sie immer bestrebt sind

eine nachhaltige Fischerei zu betreiben. Dass sie sich einbinden in Projekte, die dem Schutz der Bestände dienen.

Ihre Fangnetze den Forderungen der Küstenstaaten und ihrer Regierungen gerecht werden.

Wussten Sie, dass in Ihren Netzen Maschenweiten von 32 m gefahren werden, die sich langsam

zum Achternetz verkleinern und aus ihren Achternetzen können kleine Fische lebend entweichen.

Greenpeace  sollte bedenken, wenn sie es können, dass in der küstennahen Fischerei

auch keine andere Fischerei wie in de Hochseefischerei betrieben wird.

Wenn sie meinen hier können dann die Fangmengen durch viele kleine Schiffe entnommen werden,

dann sollten sie eigentlich wissen, dass es nur noch eine sehr eingeschränkte Kutterfischerei gibt.

Durch die Quoten und die damit im Zusammenhang stehenden Regelungen, haben

viele Küstenfischer ihre Arbeit einstellen müssen. Gerne würden sie wohl die Fischerei ganz verbieten.

Es ist schier eine Verleumdungskampagne gegen die Fischer in der großen Hochseefischerei.

Ich kann eigentlich nur den Hut ziehen vor den Fischereikapitänen, den Hochseefischern und ihren Reedern,

dass sie trotz aller Hindernisse mit ihren Fischereischiffen sich auf den Fangplätzen der Meere behaupten.

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag aus der Ostsee- Zeitung vom 04.10.14 schickte uns Jens aus Stralsund.

Erstaunlich ist, wie schnell vergessen wird, das dieses Schiff viele Jahre in Sassnitz zu Hause war.

 

 


 

 

Bereits in seinen Hochseefischer- Nachrichten von Oktober bzw. November 2013 berichtete

Kpt. Horst Seffner über die Initiative unserer Rostocker Kollegen an der allen bekannten

Bronze- Skulptur vor dem Eingangsbereich des ehemaligen Haus der Hochseefischer

eine entsprechende Tafel anzubringen. Dies ist nun endlich gelungen:

 

 

Ein Teil des Sockels wurde neu verputzt und diese Tafel angebracht:

 

Darauf ist zu lesen:

Wolfgang Eckardt

FISCHER IM GESPRÄCH

Am Haus der Hochseefischer (1959 - 1996)

1965

Bronze

Eigentum der Hansestadt Rostock

 

die letzte Zeile verwirrt etwas - ist die Skulptur gemeint oder das Schild ?

 


 

Rostocker Fischereiflotte bekommt Zuwachs !

Der Trawler- Neubau ROS 777 "Mark" befindet sich zur Zeit auf Werft-

Erprobungsfahrt Im Mittelmeer und soll nach Fertigstellung und Ausrüstung

in Sassnitz / Mukran getauft werden. Einen interessanten Beitrag dazu habe

ich im Internet gefunden und hier zum Download bereitgestellt:

 

 

Das Schiff wird ab sofort unter "Schiffspositionen" geführt und ich hoffe bald auf die

ersten aktuellen Fotos. Derzeit gibt es nur ein Konstruktionsbild, ein Foto vom Stapellauf

und ein paar Google-Earth-Aufnahmen von der türkischen Werft.

am 03.05.15 ausgelaufen Richtung Sassnitz (ETA 20.05.15)

am 12.05.15 erste Bilder eingestellt

Heute (26.05.) feierliche Taufe in Mukran durch die Bundeskanzlerin

 

 


 

 

Diesen interessanten Artikel zum Thema "Deutsche Schiffbaukunst" aus der

Ostseezeitung schickte uns Kpt. Sakuth aus Thiesow vor einigen Tagen:

 

größere Ansicht durch klicken auf das Bild

 


 

Kapitän Dieter H. war bei der Taufe von ROS 777 dabei....

 

Viele Reden wurden gehalten. Und dabei nur in Superlativen gesprochen. Das hörte sich

dann so an: schönstes Schiff der Welt, bestes Fischereischiff Europas, beheimatet im

schönsten Bundesland der Welt, effektivstes Fangfahrzeug im Nordatlantik, ......und, und,

und. Dann wurde noch viel von der Zukunft und einer nachhaltigen Fischerei gesprochen.

Dann gab es noch sehr , sehr schöne Leckereien zu essen. Sehr wenig bekannte Gesichter

habe ich gesehen. Die ganze Geschichte war sowieso sehr hoch angebunden, wohl gleich

eine Werbeveranstaltung für die Bundeskanzlerin, die Tauftante dieses Schiffes.

Was gegessen, etwas getrunken, ein kurzer Schiffsrundgang und ein paar Fotos geschossen

und nach ca. 2 Std. habe ich diese Veranstaltung dann verlassen, um mich noch hinterher

mit zwei Kumpanen aus der guten alten Fischerzeit zu treffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Auch das gibt's:

 

 

Achtung: "fliegende Fische" !

aufgenommem im Meeres- Aquarium in Wilhelmshaven

Sep. 2015 / Rico G.

 


 


Sie sind wieder da ! ...

 

... die sechs Schiffsmodelle des Verkehrsmuseums Dresden, die vor einigen Jahren in

einer Nacht- und Nebelaktion nach Rostock verbracht wurden, sind nach Dresden zurückgekehrt.

Nachdem das Verkehrsmuseum von Sanierung / Verkauf des Schifffahrtmuseums und der damit

verbundenen Auslagerung der Exponate erfahren hatte, wurden die als Leihgabe überlassenen

Modelle zurückgefordert und stehen nun einem neuen sächsischen Projekt zur Verfügung,

welches wir sehr gern unterstützen.

 

 


 

Nachruf

 

Unser langjähriger Stammtisch- Kamerad, unser Stammtisch- Ältester:

Werner Hähnel

hat am 16.01.2016 seine letzte Reise angetreten.

Obwohl wir alle Werner als sehr ruhigen Vertreter unserer Art kennen,

hat ihn doch ein bewegtes Leben bis zu unserem Stammtisch geführt.

Bereits in jungen Jahren hatte der gelernte Gärtner den ersten Kontakt

zur Seefahrt. Über die Seesportabteilung der GST konnte er sogar

auf dem damahligen Segelschulschiff "Wilhelm Pieck" anmustern.

Doch vorerst bleib er seiner Heimat treu und fuhr als Heizer und später

als Maschinist auf verschiedenen Dampfschiffen der Sächsischen Weißen Flotte.

Erst später zog es ihn an die See und so musterte er beim Fischkombinat

Rostock an und fuhr als Maschinen- Assistent auf verschiedenen Loggern.

An der Abendschule legte er sein Patent C3 ab und konnte damit als

Maschinist und als Chief auf diesem Schiffstyp eingesetzt werden.

Obwohl seit einigen Jahren in Rente und vielen Jahren ohne Kontakt

zur Seefahrt fand Werner doch den Anschluß an unseren Stammtisch

und konnte an diesem seine Erinnerungen noch einmal aufleben lassen.

 

So bleibt uns nur noch, nach alter Seemannsart, ihm zuzurufen:

"Fahr Wohl, auf Deiner letzten Reise - lieber Werner."

wir werden Dein Andenken in Ehren halten.

 

die Kammeradin und Kameraden des

1. Dresdner Stammtisches ehemaliger Hochseefischer.

 

 

 


 

Auf ins Mittelmeer !

Der 26,5m - Kutter "Sea-Eye"  ex. SAS 320 "Sternhai"

hat heute (24.02.16) den Nord- Ostsee- Kanal passiert und

gegen 16:00 die Schleuse in Brunsbüttel verlassen. Seine weitere

Reise führt über Brest (Frankreich) und Gibraltar nach Djerba in

Tunesien. Für die Überfahrt sind ca. 25 Tage eingeplant.

Genauer Standort jederzeit unter "Schiffspositionen" abrufbar.

weitere Informationen unter: www.sea-eye.org

passieren der Hochbrücke in Rendsburg gegen 12:30 Uhr

 


 

 Besuch im Verkehrsmuseum Dresden

 

Am 22.4.16 traf sich eine kleine Vetretung des Stammtisches mit dem Kustos des Verkehrsmuseums

- Abteilung Schiffsverkehr - Herrn Götz Ulrich Penzel.

Ab Frühjahr 2017 soll im Museum eine neue Ausstellung über die Geschichte der

Schifffahrt in der ehemaligen DDR entstehen. Neben DSR und Binnenreederei natürlich auch

über die Hochseefischerei. Wir haben Herrn Penzel für dieses Projekt unsere

Unterstützung mit Bild- und Informationsmaterial usw. zugesichert.

 

Die internen Gespräche wurde dann im Freiberger Schankhaus ausführlich weitergeführt.

 

 

 

Nachdem die private Rettungsorganisation "Sea-Eye" bereits

im letzten Jahr den ehemaligen 26,5m-Kutter "Sternhai" gekauft

und im Mittelmeer zum Einsatz gebracht hat, ist nun auch das

Schwesterschiff, der ehemalige "Heringshai" von der Organisation

gekauft worden. Bereits auf dem Weg ins Mittelmeer soll, das fast

60-jährige Schiff, Mitte Mai dort eintreffen und ebenfalls für

die Flüchtlingsrettung eingesetzt werden.

aktuelle Infos unter: www.sea-eye.org

 
 

 

 

Die beiden neuen Trawler "Cuxhaven" und "Berlin"

der Reederei Deutsche Fischfang Union

haben erstmalig in ihrem Heimathafen Cuxhaven festgemacht.

Hier wurden beide Schiffe am 12.01.18 getauft.

Der Rohbau beider Schiffe wurde in einer polnischen Werft gefertigt,

anschließend nach Norwegen geschleppt und dort fertiggestellt und ausgerüstet.

Die Trawler sind ca. 80 m lang, 16 m breit und haben eine Besatzung von 35 Mann.

Sie haben die Eisklasse ICE 1 A und sind damit für extreme Eisbedingungen ausgelegt.

Beide Schiffe haben ca. 4.600 PS und eine Laderaumkapatzität von 1.100 tons.

Durch den, von Rolls-Royce entworfenen, innovativen "Wave Piercing Bug"

soll Kraftsoff gespart werden. Ebenfalls von Rolls-Royce entwickelt wurden die

B33:45- Hauptmaschinen, Strahlruder, Automatisierung und Winden.

Beide Schiffe verfügen über eine Filetproduktion und hocheffektive Frostung.

Die "Cuxhaven" wurden als erste fertiggestellt und kehrt

von ihrer ersten Fangreise zurück. Diese diente vorrangig der Erprobung

des Schiffes und der Ausrüstung.

Die aktuellen Positionen beider Schiffe finden sich auf der Seite

"Schiffspositionen", am unteren Ende der Seite, in der Übersichtskarte.

 
 

Nach oben